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Presseinformation 25.07.2007

Neues Denken ist gefragt

Hohenloher Tagblatt, 25.07.2007, Artikel v. Mathias Bartels Blaufelden: Projekt - Investoren sollen die Natur auf die Spur bringen. Neues Denken ist gefragt. Werden Ideen für Hohenlohe in Wittenweiler umgesetzt?

Wittenweiler. Mit dürren Worten ist gar nicht zu beschreiben, was eigentlich entstehen soll im Blaufeldener Teilort Wittenweiler. Das „Zentrum Hohenlohe“ jedenfalls dürfte ohne kräftige Unterstützung von – noch zu findenden – Investoren nur schwer umzusetzen sein. Immerhin: „Die ersten Anrufe hat es schon gegeben“, freut sich die unternehmungsfreudige Dame aus Bruchsal.Geplant ist eine kombinierte Anlage aus Tagungshotel, Hausbrauerei, Restaurant, Kneipe, Wellness- und Wohlfühlzonen und eine Swin-Golf-Anlage. Dazu können sich Ladengeschäfte, Stehcafé, Spielplatz, Biergarten, Kaminzimmer und anderes gesellen – und das alles nach bionischen Merkmalen ausgerichtet und gebaut.

Etwas zu viel der Vorhaben? Eventuell. Den Nutzen indes möchte die Ideenlieferantin nicht für sich, sondern für die Region. Das bedeutet, Besucher länger an die Region zu binden, Ressourcen und Wertschöpfung im Land zu halten, vielseitige „Knüller“ zu bieten und so letztlich weitere Keimzellen für Ideen und Investitionen zu schaffen.

baerbel-hermannIn einer Präsentation, die am Donnerstag, 2. August, 20.00 Uhr, im Blaufeldener Spektrum vorgestellt wird, gibt es weit mehr konkrete Vorschläge zu Themen wie Gesundheit und Wellness, Aktivitäten, Therapieformen und Angebote, kurz: Ideen und Visionen en masse. Auch Betriebe in der Umgebung, so die Vorstellung von Bärbel Hermann, könnten eingebunden und vernetzt werden. „Erholung, Spaß und Lernen für jedes Alter“ ist eine weitere Maxime, die den Wohlfühlfaktor im Herzen Hohenlohes erhöhen soll. Die Vorstellungskraft der Planer reicht bis zu Opa-Enkel-Aktionen, zur Schreibwerkstatt und zum Vorankommen in der persönlichen Entwicklung.„Meine Hoffnung ist groß, dass wir auch zu einem regionalen Konzept nicht Investoren aus dem Ausland einfliegen müssen“, äußert sich Bärbel Hermann gegenüber dem HAT zu ihren Ideen. Optimistisch fügt sie an: „Hohenlohe hat so viele innovative Firmen, dass sich ein Zusammenschluss von Begeisterten finden wird.“ Auch die Zielgruppen kommen nach ihren Vorstellungen nicht nur aus der weitern Welt, sondern ganz bewusst aus der Umgebung.

Als weitere Impulsgeber kann sich die Unternehmensberaterin („Hermann - die Perspektive“) und Buchautorin (Titel: „Liebling, das Sofa muss noch warten ...!“) Touristikgemeinschaften, Verbände, Busunternehmen, Gastrobetriebe, Handwerker, Mediziner und Kosmetiker, Museen und Vereine vorstellen – Motto: „Alles ist machbar“. Bärbel Hermanns Credo dazu: „Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“

 
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