Hauptmenü
Home
Das Projekt
Die Potentiale
Der Status Quo
Die Partner
Bildergalerie
Weitere Info´s
Literatur
Links
Suche

Info-Prospekt


Wir produzieren Deutschland
  Home
Presseinformation 06.08.2007
Wenn die Natur am Reißbrett steht 

Hohenloher Tagblatt, 06.08.2007, Tourismus / Entwürfe für ein „Bionik-Zentrum Hohenlohe“ in Wittenweiler vorgestellt. Artikel v. Mathias Bartels

Wenn die Natur am Reißbrett steht. Hotel- und Wellnessanlage mit 80 bis 120 Betten geplant - Investor gefunden. Weltweit könnte ein Dorf bei Blaufelden vielleicht schon in drei, vier Jahren für Furore sorgen – wenn es der Ideengeberin Bärbel Hermann tatsächlich gelingt, am Ortsrand von Wittenweiler eine Hotel- und Wellnessanlage nach Bauplänen aus der Natur zu realisieren.

Blaufelden. Als sich das Vorhaben vor gut einem Jahr im Dorf herumsprach, gingen in Wittenweiler wohl etliche Einwohner erst einmal auf kritische Distanz. Ein Hotel mit 80 bis 120 Betten, Konferenzräume und Wellnessangeboten von der „Salzgrotte“ bis hin zum Badesee nebst weitläufigem Landschaftspark, Bauernmarkt, Hausbrauerei und Restaurants auf einer bislang landwirtschaftlich genutzten Fläche von insgesamt 5,2 Hektar – das dürfte in den Ohren der Dorfbewohner schon irgendwie nach „Wolkenkuckucksheim“ geklungen haben.

Vermutlich wären die fulminanten Pläne für das „Bionik-Zentrum Hohenlohe“ auch schon längst wieder in der Schublade verschwunden – aber nicht bei einer umtriebigen Frau wie Bärbel Hermann aus Bruchsal, die vom Bauernhof Weinmann aus Wittenweiler stammt, der dort über sechs Generationen hinweg jene Felder bestellte, auf denen künftig die Hotel-Anlage wachsen soll.

Hermann_Pohl_grossDie Ideengeberin, die sich 2001 nach einem 30-jährigen Berufsleben als Beraterin in der Landwirtschaftsverwaltung als Mediatorin selbstständig gemacht hat, spann nämlich mittlerweile ein Netzwerk mit örtlichen Firmen und Dienstleistern als ideelle Unterstützer des Projektes, gewann den renommierten Architekten Prof. Göran Pohl aus Jena als Planer – und hat inzwischen auch einen Investor an der Hand, der sich in Wittenweiler finanziell engagieren will. Konkrete Summen wurden mit Hinweis auf das frühe Planungsstadium aber noch nicht genannt.

In Fachkreisen genießt Professor Pohl einen hervorragenden Ruf als Experte für Bionik – so nennt sich die Wissenschaft vom Bauen nach Konstruktionsplänen, die von Mutter Erde im Pflanzen- und Tierreich verwendet werden (siehe „Hintergrund“). Im „Spektrum“ in Blaufelden legten jetzt Architekt und „Macherin“ die Karten auf den Tisch: Die Bürgerschaft wurde detailliert mit dem Projekt („Eine interessante Sache“, wie Bürgermeister Köger diplomatisch sagte) vertraut gemacht.Einen Bauantrag hat Bärbel Hermann („mir war es wichtig, die Bürger vorher zu informieren“) bislang noch nicht gestellt. Deshalb haben sich Gemeinde- und Ortschaftsrat auch noch nicht intensiv mit dem Projekt befasst. Landratsamt und Landwirtschaftsamt haben aber bereits ihr Wohlwollen signalisiert. www.bionik-zentrum-hohenlohe.de

 
< zurück   weiter >
 
© 2010 Bionik-Zentrum-Hohenlohe