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Presseinformation 06.08.2007

Termiten regen Architekten an

Hohenloher Tagblatt, 06.08.2007, Artikel v. Harald Zigan

Termiten kühlen ihre Domizile mit einem ausgeklügelten Lüftungssystem, Bäume stützen sich mit überaus belastbaren Astgabel-Konstruktionen ab und Palmen dosieren Licht und Schatten mit genialen Blattaufbauten. Diese filigranen, aber enorm belastbaren (und überdies oft weitaus billigeren) Vorbilder aus der Natur will der Architekt Göran Pohl aus Jena auch beim geplanten „Bionik-Zentrum Hohenlohe“ in Wittenweiler umsetzen, das sich sanft in die hohenlohische Landschaft einfügen soll. Markantes Detail: Für den Zentralbereich der Anlage sehen die Pläne ein hügelartiges, „gefaltetes“ und begrüntes Dach vor, das die wellenförmige Gestalt der Umgebung nachbildet.

Der aus Schwäbisch Hall stammende, mehrfach preisgekrönte Baumeister mit einem Lehrauftrag an der Universität Saarbrücken beschäftigt sich schon seit 1989 intensiv mit „Bionik“ – eine Wortschöpfung aus „Biologie“ und „Technik“, die nichts mit irgendwelchen esoterischen Spinnereien zu tun hat. Das Projekt in Wittenweiler wäre die weltweit erste Hotel-Anlage, die nach den Prinzipien der Bionik erbaut wird.

 
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